Die Social Media Gebote für Musiker

von LANDR

 
Als Musiker kann man die sozialen Medien auf zwei Arten nutzen: eine richtige und eine falsche. Die Annahme, dass man hier schnelle und einfache Erfolge erzielen könne, könnte nicht falscher sein. Erfolgreiche Nutzung von Social Media bedeutet, mit schlauen Strategien seine Musik zu promoten. Sei es auf Facebook, Twitter oder Instagram, im Folgenden findest du unsere Gebote zu Social Media und alle damit verbundenen Dos und Don’ts. Präg sie dir gut ein und sieh deiner Followerschaft beim Wachsen zu.

Du sollst die ganze Geschichte erzählen

Teile nicht nur deine Musik, sondern auch dein Leben. Egal ob ihr auf Tour seid, aufnehmt, feiert oder gar eine Pause an der Autobahnraststätte einlegt: Eure Social Media-Kanäle sollten einen Einblick in euren Alltag geben. Hey, ihr macht Musik. Euer Leben ist cool. Und wer mag nicht gerne coole Dinge in seinem Newsfeed sehen? Professionelle Live-Shots sind prima. Aber der Blick hinter die Kulissen ist das, was die Leute am meisten interessiert. Benutzt eure sozialen Netzwerke, um allen Followern einen Backstage-Pass zu geben.

Du sollst nicht spammen

Bombardiert nicht euer Publikum mit hunderten Eigenpromo-Messages und nervigen Aufforderungen, euer Album zu kaufen. Davon gibt’s bereits genug. Vielleicht wirst du damit kurze Peaks an Aufmerksamkeit einfahren, aber auf lange Sicht werden sich die Leute von dir abwenden, wenn nicht mehr von dir kommt – bis du als einsamer Rufer in der Wüste endest.

Im Verlauf der letzten drei Jahre hat sich LANDR Instant Mastering das Feedback von seinen 1.000.000 Nutzern zu Herzen genommen und die Daten von nicht weniger als 3,6 Millionen Tracks ausgewertet. Dabei hat LANDRs Algorithmus eine Menge von der großen Bandbreite der hochgeladenen Stücke gelernt. Das hat sich ausgezahlt!
Die neue Engine Lydian präsentiert sich mit wesentlichen Verbesserungen und ist so gut wie nie zuvor, wenn es darum geht, die subtilen Feinheiten von akustischen Instrumenten in Genres wie Filmmusik, Klassik, Jazz und Folk herauszuarbeiten. Technisch bedeutet das: bessere Transienten, Überarbeitung aller Mastering-Prozessoren, Verbesserungen im Stereobild, überarbeitete Signalflusskette, besseres Stereobild, Phasenlage und Räumlichkeit allgemein, vertiefte Forschung über das Aufbereiten akustischer und klassischer Musik.

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Du sollst soziale Medien zum Networking nutzen

Andere Acts in deiner musikalischen Nische sind nicht deine Feinde. Sie sind Teil derselben Community wie du. Folge ihnen, diskutier mit ihnen. Daraus können sich Gigs ergeben, ihr könnt zu Events oder ganzen Touren kommen. Wenn du siehst, dass eine Band aus deinem virtuellen Freundeskreis bei dir in der Nähe spielt, geh hin! Knüpfe Verbindungen im realen Leben und sieh, was sich draus ergibt. Wenn du Musiker in deinem Kreis unterstützt, werden sie dich auch unterstützen. Oder anders gesagt: Bau die Szene auf, von der du Teil sein willst.

Du sollst keine Follower kaufen

Halte deine Followerzahlen glaubwürdig. Klar mag es erst mal beeindruckend wirken, wenn du 40.000 Fans auf deinem Profil stehen hast. Aber wenn du dann etwas postest und dafür nur zwei magere Likes einfährst, wird schnell offensichtlich, was da Sache ist. Gekaufte Fans schaden deiner Marke im Endeffekt. Setze auf echte Fans, denn die sind es schließlich, auf die du abzielst.

Du sollst zurückfolgen

Wenn jemand die Zeit investiert, deinem Account zu folgen, wird er oder sie dein Profil und deine Musik bzw. Marke wohl mögen. Das solltest du auch tun. Sieh nach, wer dir da folgt, und so lange sie nicht nach Spammern aussehen, folge ihnen ebenfalls. Das ist einfach eine Frage der Höflichkeit.

Du sollst nicht hundert verschiedene Namen nutzen

Lustige Accountnamen sind lustig. Aber wenn du ein Musiker bist, wirst du schwer zu finden sein. Benenne alle deine Accounts wie deinen Bühnennamen oder dem deiner Band. Wenn der Name schon vergeben ist, sieh zu, dass du so nah wie möglich ran kommst. Denn wenn ein potenzieller Fan dich nicht findet, wird er für immer nur ein potenzieller Fan bleiben.

 

Du sollst deine Accounts verknüpfen

Wenn du auf Instagram postest, teile diesen Post auf Facebook. Wenn du auf Facebook postets, verlinke diesen Post auf Twitter, oder vice versa. Gehe sicher, dass du dein Publikum dort ansprichst, wo es sich aufhält. So erreicht dein Post all deine Fans, das Ergebnis: Mehr Aufmerksamkeit mit weniger Aufwand. Wetten, dass du das nicht oft behaupten kannst.

Du sollst nicht einfach jemanden auffordern, „mal dein SoundCloud zu checken“

Wenn du willst, dass sich jemand deine Musik anhört, solltest du zuerst mit ihm/ ihr ins Gespräch kommen. Musikblogger, Pressekanäle und Labels erhalten täglich zahlreiche Bitten, „mal bei uns auf SoundCloud vorbeizuschauen“. Tun sie es daraufhin? Surprise: meistens nicht. Also, wer was will, muss erst mal freundlich sein. Steig in die Konversation ein mit einer Frage zum Label, Feedback zur Publikation, nimm einen konkreten Artikel als Aufhänger oder finde einen Dreh über andere Bands auf dem Label. Beschäftige dich erst mit deinem Gesprächspartner, um dein Interesse zu demonstrieren. Wenn jemand deinen Gesprächseinstieg nett findet, erhöht das deine Chancen, mit deiner Musik Gehör zu finden.

Du sollst nicht vor Ausgaben zurückschrecken

Es gibt zahlreiche Angebote, mit denen du gegen eine gewisse Summe deine Reichweite beträchtlich vergrößern kannst. Mit hundert Euro kommst du schon ziemlich weit. Booste einen Facebook-Post, beauftrage einen professionellen Fotografen für gute Pressefotos oder nutze einen Mastering-Dienst, um auf Streaming-Plattformen hervorzustechen. Egal was du tust, du investierst, um deine harte Arbeit bekannt zu machen – gezielt eingesetzt, wird es sich früher oder später auszahlen.

Du sollst nicht jemand anderen vorschicken

Ganz einfache Regel: Poste deinen eigenen Content. Du brauchst keinen Social Media Manager, keinen PR-Agenten oder irgendjemand anderen, der in deinem Namen postet. Mach deine Posts selber, und vor allem: SEI DU SELBST. Sei nahbar und für deine Follower da. Wenn jemand deine Inhalte kommentiert, dann antworte persönlich. Offenheit und direkte Kommunikation kommen an. Und glückliche Follower zeigen mehr Auseinandersetzung mit dem, was du machst. Deine Fans sind wichtig. Also sei für sie da.

Du sollst aktiv bleiben

Beginne Diskussionen. Behalte ein Auge auf alles, was in deiner Umgebung passiert und kommentiere es. Vielleicht gibt es eine neue Veröffentlichung von einem Act, der dir am Herzen liegt, oder eine aktuelle Nachricht aus der Musikwelt. Lass die Leute wissen, was du denkst. Dich offen mitzuteilen etabliert dich als Meinungsmacher. Du kannst kein Trendsetter sein, wenn du die aktuellen Trends nicht kennst. Wenn du EDM machst, solltest du dich mit EDM auskennen. Also, halt dich auf Facebook, Instagram und Twitter auf dem Laufenden und werde zur Anlaufstelle für relevante und interessante Meinungen.

Du sollst deine Profile nicht vernachlässigen

Bevor du dich auf einer Plattform registrierst, sei dir im Klaren darüber, ob du wirklich dabei bleiben wirst. Erfolgreiche Arbeit auf sozialen Medien erfordert, dass man am Ball bleibt. Erwarte nicht, dass dich dein erster Post gleich in Richtung Fame katapultiert. Poste öfters und halte deine Netzwerke stets im Auge – am besten checkst du sie, wie du deine Mails checkst. Bleib aktiv darin engagiert. Social Media-Plattformen sind keine automatischen Erfolgsmaschinen. Sie sind Werkzeuge, die richtig bedient werden wollen. Also halte deine Marke im Gespräch, nur das führt zum Erfolg.

Wie du am besten eine Gefolgschaft aufbaust

Wie deine Social Media-Strategie auch aussieht, eines solltest du darüber nicht vergessen: Mach gute Musik. Am besten jeden Tag. Keine Marketinganstrengung kann sich verfangen, wenn du keine gute Musik zum Teilen hast. Also übe dein Handwerk und treib dich dazu an, stets besser zu werden. Denn dein größter Fan solltest immer du selbst sein.
 

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